Schaltfläche PDF
Zurück zur Geschichteliste

የአያቴ ሙዞች Omas Bananen

Geschrieben von Ursula Nafula

Illustriert von Catherine Groenewald

Übersetzt von Dawit Girma

Gelesen von Abenezer Chane

Sprache Amharic

Niveau Niveau 4

Vollständige Geschichte erzählen

Lesegeschwindigkeit

Autoplay Geschichte


የአያቴ የአትክልት ስፍራ ግሩም ነው፤ ጥራጥሬው፣ ገብሱ፣ ካዛቫው በሽበሽ ነው። ከሁሉም ሙዙ ይበልጣል። ምንም እንኳ አያቴ በርከታ የልጅ ልጆች ቢኖራትም እኔን አብልጣ እንደምትወደኝ በምስጢር አውቃለሁ። ደብቃኛለች- ሙዞችን የት እንደምታመርት። ሁልጊዜ ነው ወደቤቷ የምትጋብዘኝ። አንዳንድ ምስጢሮችንም ታወራኛለች። አንድ ምስጢር ብቻ ግን አልነገረችኝም ነበር። እሱም ሙዞቹን የት እንዲበስሉ እንዳረገች ነበር።

Omas Garten war wunderbar, voll mit Sorghum, Hirse und Maniok. Aber das beste von allem waren die Bananen. Obwohl Oma viele Enkelkinder hatte, wusste ich insgeheim, dass ich ihr Liebling war. Sie lud mich oft in ihr Haus ein. Sie erzählte mir kleine Geheimnisse. Aber ein Geheimnis verriet sie mir nicht: wo sie die Bananen reifen ließ.


አንድ ቀን አንድ ትልቅ ቅርጫት ከአያቴ ቤት ውጭ ጸሐይ ላይ ተሰጥቶ ተመለከትኩ። ምን ይሆን ብዬ ሳሰላስል ‹‹ያ ምትሃተኛ ቅርጫቴ›› ሊሆን እንደሚችል ገመትኩ። ከቅርጫቱ ጎን ብዙ የሙዝ ቅጠሎች ይታያሉ። በጣም በመጓጓት ‹‹አያቴ የምን ቅጠሎች ናቸው›› ብዬ ጠየኳት። ያገኘሁት ብቸኛ ምላሽም ‹‹ምትሃተኛ ቅጠሎቼ ናቸው›› የሚል ነበር።

Eines Tages sah ich einen großen Strohkorb in der Sonne vor Omas Haus stehen. Als ich fragte, wofür er war, bekam ich nur die Antwort: „Das ist mein Zauberkorb.“ Neben dem Korb lagen mehrere Bananenblätter, die Oma von Zeit zu Zeit wendete. Ich war neugierig. „Wofür sind die Blätter, Oma?“, wollte ich wissen. Die einzige Antwort darauf war: „Das sind meine Zauberblätter.“


አያቴን፣ ሙዞቹን፣ የሙዝ ቅጠሎችንና ትልቁን ቅርጫት መመልከት በጣም አስደሳች ነበር። ነገር ግን አያቴ የሆነ ነገር እንዳመጣ ወደ እናቴ ዘንድ ላከችኝ። ‹‹እባክሽ አያቴ፣ ስትሰሪ ልይ…›› ‹‹አንቺ ልጅ፣ ድርቅ አትበዪ፣ ዝም ብለሽ የተባልሽውን አድርጊ›› አለች። ወዲያው እየሮጥኩ ሄድኩ።

Es war so interessant, Oma, die Bananen, die Bananenblätter und den großen Strohkorb zu beobachten. Aber Oma schickte mich auf einen Botengang zu meiner Mutter. „Oma, bitte bitte lass mich bei deiner Vorbereitung zusehen …“ „Sei nicht so ein Dickkopf, Kind. Mach, was ich dir sage“, beharrte Oma. Ich machte mich schnell auf den Weg.


ስመለስ አያቴ ውጭ ተቀምጣ አገኘኋት፣ ነገር ግን ቅርጫቱም ሆነ ሙዞቹ አልነበሩም። ‹‹አያቴ፣ የታለ ቅርጫቱ፣ የታሉ ሙዞቹ ሁሉ፣ እና የታለ…›› ግን ያገኘሁት ብቸኛ ምላሽ ‹‹ከምትሃተኛው ቦታዬ ጋር ነው ያሉት›› የሚል ነበር። በጣም ነው ያስከፋኝ።

Als ich zurückkam saß Oma draußen, aber ohne Korb und Bananen. „Oma, wo ist der Korb, wo sind all die Bananen, und wo …“ Aber die einzige Antwort darauf war: „Die sind an meinem Zauberplatz.“ Was für eine Enttäuschung!


ከሁለት ቀናት በኋላ አያቴ ምርኩዟን እንዳመጣላት ወደመኝታ ቤቷ ላከችኝ። በሩን እንደከፈትኩት ወዲያውኑ ደስ የሚል አዲስ የሙዝ መዓዛ አወደኝ። ከውስጥ ደግሞ የአያቴ ምትሃተኛ ቅርጫት ነበረች። በአሮጌ ብርድልብስ በደንብ ተደብቃለች። ብድግ አረኩና ያን የሚያውድ መዓዛ በደንብ አሸተትኩት።

Zwei Tage später schickte Oma mich los, um ihren Gehstock aus dem Schlafzimmer zu holen. Sobald ich die Tür öffnete, strömte mir der intensive Geruch reifender Bananen entgegen. Im Zimmer stand Omas großer Zauberstrohkorb. Er war gut unter einer alten Decke versteckt. Ich hob sie ein bisschen hoch und schnupperte den herrlichen Geruch.


የአያቴ ድምጽ ከተመስጦዬ አነቃኝ። ‹‹ምን እያረሽ ነው? ቶሎ በይና ምርኩዜን አምጪልኝ››። ምርኩዟን ይዤ ቶሎ ሄድኩ። ‹‹ለምንድን ነው የምትስቂው?›› አያቴ ጠየቀችኝ። ከምትሃተኛ ቦታዋ ላይ ያለውን ድንቅ መዓዛ አሁንም ድረስ እያጣጣምኩ እንዳለሁ ጥያቄዋ አስታወሰኝ።

Ich bekam einen Schreck als Oma rief. „Was machst du denn? Beeil dich und bring mir meinen Stock.“ Ich lief schnell mit ihrem Gehstock nach draußen. „Worüber lachst du?“, fragte Oma. Da merkte ich, dass ich immer noch über die Entdeckung ihres Zauberplatzes lächelte.


በሚቀጥለው ቀን አያቴ እናቴን ለመጠየቅ ስትመጣ እኔ የሙዞችን ሁኔታ ለመጨረሻ ጊዜ ለማጣራት ወደአያቴ ቤት በፍጥነት ሄድኩ። በጣም የደረሱ የሚያምሩ ሙዞች አገኘሁ። አንድ ወሰድኩና በልብሴ ደበኩ። ቅርጫቱን መልሼ ሸፈንኩና ከቤቱ ጀርባ ሄጄ ቶሎ በላሁት። በጣም ጣፋጭ ሙዝ ነበር፣ እንደዛ የሚጣፍጥ በልቼ አላውቅም።

Als Oma am nächsten Tag meine Mutter besuchte, lief ich zu ihrem Haus, um noch einmal nach den Bananen zu sehen. Es gab ein sehr reifes Bündel. Ich nahm eine Banane und versteckte sie in meinem Kleid. Nachdem ich den Korb wieder zugedeckt hatte, ging ich hinter das Haus und aß sie schnell. Es war die süßeste Banane, die ich je gegessen hatte.


በቀጣይ ቀን አያቴ አትክልት ስፍራው ውስጥ ቅጠላቅጠል እየቀነጠሰች እያለ ቀስ ብዬ ተደብቄ ወደሙዞቹ ሄድኩ። ሁሉም ለመብል ዝግጁ የሆኑ ናቸው። በአንድ የተያያዘ አራት ሙዞችን መውሰድ አልፈለኩም። ወደ በሩ በተረከዜ ቀስ እያልኩ ስራመድ አያቴ ስትስል ሰማኋት። ሙዞቹን በልብሶቼ ውስጥ ደበኩና ከበስተኋላዋ መራመድ ጀመርኩ።

Als Oma am darauffolgenden Tag im Garten Gemüse erntete, stahl ich mich davon und sah nach den Bananen. Fast alle waren reif. Ich konnte mich nicht beherrschen, ein Bündel mit vier Bananen zu nehmen. Als ich zur Tür schlich, hörte ich Oma draußen husten. Ich konnte die Bananen eben noch unter meinem Kleid verstecken und an ihr vorbei laufen.


ቀጣዩ ቀን የገበያ ቀን ነበር። አያቴ በጠዋት ነቅታለች። እሷ ሁልጊዜ የደረሱ ሙዞችንና ካዛቫዎችን ለመሸጥ ገበያ ትወስዳለች። በዛ ቀን ልጎበኛት ቶሎ አልሄድኩም፤ ሆኖም ከርሷ ለመራቅም አልቻልኩም።

Am nächsten Tag war Markt. Oma wachte früh auf. Sie verkaufte immer reife Bananen und Maniok auf dem Markt. Ich hatte keine Eile, sie an dem Tag zu besuchen. Aber ich konnte ihr nicht lange aus dem Weg gehen.


ወደምሽት ላይ እናቴ፣ አባቴና አያቴ ጠሩኝ። ለምን እንደሆነ አወኩ። ማታ ስተኛ ከአያቴ፣ ከቤተሰቤም ሆነ ከሌላ ከማንም ሰው ላይ መስረቅ እንደሌለብኝ ለራሴ ቃል ገባሁ።

Später am Abend riefen mich meine Mutter, mein Vater und meine Oma. Ich wusste warum. Als ich mich an dem Abend schlafen legte, wusste ich, dass ich nie wieder etwas stehlen konnte, nicht von Oma, nicht von meinen Eltern und mit Sicherheit nicht von irgendjemand anderem.


Geschrieben von: Ursula Nafula
Illustriert von: Catherine Groenewald
Übersetzt von: Dawit Girma
Gelesen von: Abenezer Chane
Sprache: Amharic
Niveau: Niveau 4
Quelle: Grandma's bananas aus African Storybook
Creative Commons Lizenz
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Lizenz lizenziert.
Optionen
Zurück zur Geschichteliste Schaltfläche PDF